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Thema: Motor ruckelt im Stand UND beim Gas geben (in allen Drehzahlbereichen, Nässe egal)

  1. #1
    Member
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    Standard Motor ruckelt im Stand UND beim Gas geben (in allen Drehzahlbereichen, Nässe egal)

    PROBLEM: Motor ruckelt im Stand UND beim Gas geben (in allen Drehzahlbereichen, jedoch beim Anfahren am stärksten, und unabhängig von Nässe)

    Hallo,

    entsprechend der damaligen Forumsrückmeldungen habe ich die Zündspule (eine von zwei) und die Läufer, sowie die Zündkabel und alle Zündkerzen komplett erneuern lassen.
    Danach funktionierte der Motor wieder einwandfrei (ab August 2010).

    Doch jetzt (Juli 2011) habe ich die gleichen Probleme WIEDER!

    Habe daher erneut beide Läufer, sowie Zündverteiler komplett erneuern lassen.

    Gemacht/erneuert wurden also:
    Alle Zündkerzen (im August 2010)
    Alle Zündkabel (im August 2010)
    Beide Zündverteiler (einer im August 2010, einer im Juli 2011)
    Beide Läufer (im August 2010, und jetzt nochmal im Juli 2011)
    Große Inspektion wurde auch gerade gemacht.

    DOCH DAS PROBLEM BESTEHT WEITER FORT! KEINE Veränderung! :-(

    Das Auslesen bei MB führte leider auch nicht zu einem aussagekräftigen Ergebnis.

    Meine Werkstatt vermutet, dass der Motor zu fett laufen würde, mit Folgen für eine fehlerhafte Auslesung und Informationsweitergabe bei/durch die Lamdasonde.
    Zudem soll der Motor jetzt an einen Oszillographen angeschlossen werden.
    Kann mir bitte noch jemand einen Tipp - außer Kabelbaum und Steuergerät - geben, bzw. wo ich vorher noch therapeutisch bei meinem "Schätzchen" ansetzen kann?!

    VIELEN DANK im Voraus!

    Herzliche Grüße
    Daniel

    PS: Noch wichtig zu erwähnen ist, dass bei Auswechslung der Läufer (nun beide von Beru, oder so ähnlich), die Zündverteilerkappe innen mit einem grünen verschmolzenen Plastik (verteilt in der ganzen Kappe und an den Kontakten) übersät war. Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	29072011321.jpg
Hits:	19
Größe:	1,30 MB
ID:	9428.
    Doch wie erwähnt, wurden die Läufer komplett gewechselt, und dabei auch die Kontakte in der Kappe komplett gereinigt.

  2. #2
    Senior Member Avatar von knool
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    Standard

    Moin moin

    die Beru Kappen sind der aller letzte scheiß!!! Kauf dir erst original Finger und Kappen von Mercedes (also Bosch)
    und bau die ein.
    Vorher is jede Art der Fehlersuche unnütz!
    Wie du deutlich sehen kannst sind die Kontakte unten komplett abgerieben!

    mfg

    Peter
    mfg

    Peter


  3. #3
    Senior Member Avatar von andy-cape
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    Standard

    Hallo, habe genau (oder deckt sich zumindest laut deiner Beschreibung) das gleiche Problem. Habe Bosch Verteiler und Kappen. Habe die Aussetzer an 2 Zylindern immer nur im Winter (feuchte Luft, kalte Luft, Kondensat). Laut meiner Oszi Messung ist das Problem in den Kappen bei Cyl 3 und 5.
    Ich vermute, dass die immer leichte undichtheit an dem Simmering von der Nockenwelle Oel und feuchte Luft mit in die Kappen zieht.

    Bei mir laueft das so ab>

    Kaltstart laueft er rund da mehr benzin eingespritzt wird,
    Sobald Motor 60 ..80 C warm ist faengt es an wenn der Wagen aus dem Stand heraus anfahren muss bzw. von schneller Fahrt gestoppt wird (dann aussetzer im Leerlauf).
    Wenn man Gasfuss durchdrueckt dann ist es weniger zu merken.
    Stellt man den Wagen dann ab und die Restwaerme heizt alles durch und trocknet jegliche Luft bzw Oel verdampf - dann tritt es nicth mehr auf den ganzen Tag. Man muss den Wagen aber mal stehen lassen 0.5..2 Stunden- sonst bleibt es

    Meine erklaerung dafuer: Oel und Kondensat sammelt sich am unteren Kappenbereich (Zyl 3 und 5). Die Hochspannung geht damit in den Kappen gegen Masse. Bei hoeherer Kompression ist die Zundspannung hoeher und Zuendwinkel veraendert. Daher ist der Verlust in den Kappen weniger wirksam.

    Kannst ja mal vergleichen ob es bei dir aehnlich ist. Die Kappen hatte ich noch nicht wieder angesehen. Ich hatte erstmal das ganze System ausserhalb der Kappen / Laeufer gemessen. Dort ist die Ursache nicht - nur die Wirkung.
    Die Kappen werde ich auch noch oeffnen - ich weiss aber dass ich das Leck dort nicht reparieren werde - erst wenn der Motor mit der Steuerkette dran ist.

    Gruss
    Andy
    Der Vater der legendären W140 DVD
    S500 (lang), BJ 06/95, 4 Gang Auto 722.370, Motor M119.970 Apr 11: 210 000 KM

  4. #4
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    Standard

    Hallo Peter, Danke für den Hinweis, dem ich gleichfalls nachgehen werde.

    Hallo Andy,

    VIELEN Dank für Deinen Hinweis, den ja zudem mehrere Forumsteilnehmer bei ähnlich gelagertem Problem als mögliche Ursache nennen.

    ABER, im Unterschied zu Deiner Beschreibung, setzt das Ruckeln bei mir unabhängig von der Temparatur und/oder äußeren Nässe ein.
    Vielmehr starte ich den Motor, und in ca. 95% der Fälle ruckelt er, und zwar die ganze Fahrt über, auch wenn ich ihn über die Autobahn schneller fahre. Auch dabei stelle ich ein Ruckeln des Motors fest, auch wenn es geringer erscheint, als vom Stand aus.
    Dennoch hat der Motor meinem Empfinden nach - auch auf der Autobahn, also in höheren Drehzahlen - nicht die volle Leistung.
    Wenn ich dann von der Autobahn runter fahre und an der Ampel warte, dann verhält der Motor sich genau wie von Dir beschrieben. Also der Wagen ruckelt dann sofort (und scheint nicht auf allen Zylindern zu laufen), "wenn der Wagen aus dem Stand heraus anfahren muss bzw. von schneller Fahrt gestoppt wird (dann aussetzer im Leerlauf)".

    Hilft das ein wenig bei der Fehlereingrenzung?

    Ich hoffe!

    Schöne Grüße (in die Ferne) und vielen Dank
    Daniel

  5. #5
    Senior Member Avatar von andy-cape
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    887

    Standard

    Hallo,
    dann ist es generell schwache Zündung bei deinem Fall. Das kan aber auch von teilweise blockierten Einspritzdüsen kommen. Die messung durch Oszi der Hochspannung bringt da mehr einsicht.
    Ihr muesst jeweils die Leitung von den Zündspulen an die Kappe (King Lead) messen und dann jeden Zylinder einzeln.
    Dazu einmal im leerlauf und beobachten was bei 2000 rpm passiert (Zündnadel wird grösser oder kleiner). Das Bild ist wichtig, nicht nur die Absolutwerte.
    Anbei 2 Beispiele. einmal gut und einmal von einem aussetzer Zylinder

    Gruss
    Andy
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken S500 July 2011 King R-Bank.gif‎   S500 July 2011 CYL_3 not_good gap 1 mm idle Gassstoss cruise.gif‎  
    Der Vater der legendären W140 DVD
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  6. #6
    Senior Member
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    Standard Kompression mal prüfen!

    Zitat Zitat von andy-cape Beitrag anzeigen
    Hallo,
    dann ist es generell schwache Zündung bei deinem Fall. Das kan aber auch von teilweise blockierten Einspritzdüsen kommen. Die messung durch Oszi der Hochspannung bringt da mehr einsicht.
    Ihr muesst jeweils die Leitung von den Zündspulen an die Kappe (King Lead) messen und dann jeden Zylinder einzeln.
    Dazu einmal im leerlauf und beobachten was bei 2000 rpm passiert (Zündnadel wird grösser oder kleiner). Das Bild ist wichtig, nicht nur die Absolutwerte.
    Anbei 2 Beispiele. einmal gut und einmal von einem aussetzer Zylinder

    Gruss
    Andy
    Kompression mal prüfen!
    Mir freundlichem Gruss vom Torsten!

  7. #7
    Member
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    Standard

    Hallo Andy, hallo Torsten,

    VIELEN Dank für Eure Rückmeldungen, die ich so prüfen lassen werde.

    Das Ergebnis teile ich Euch dann mit.

    Nochmals VIELEN Dank
    Daniel

  8. #8
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    Standard

    Hallo Andy, Peter und Torsten,

    mich nochmals für Eure Rückmeldungen bedankend teile ich Euch mit, dass es mal wieder

    an der VERTEILERKAPPE (von Beru) lag!

    Durch Zufall kam im Zusammenhang mit dem Oszi-Test heraus, dass eine der herausragenden Plastikerhebungen an der Dose, über welche die Zündverteilung zum ersten Zylinder geleitet wird, gebrochen war.
    Da ja dort keine mechanische Beanspruchung stattfindet, ist diese Art Materialermüdung vermutlich nur mit einer schlechten Materialqualität der Beru-Kappe zu erklären.

    Mich nochmals für Eure Mithilfe bedankend,
    schönes Wochenende
    Daniel

  9. #9
    Senior Member Avatar von Michael M
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    Standard

    Grüsse aus Holland

    Michael

  10. #10
    Senior Member Avatar von Magicchristian
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    696

    Standard

    Hallo, weil es zum Thema passt:

    Mir ist am vergangenen WE bei Volllast ein Heizungsschlauch geplatzt, d.h. eine Schelle ist aufgegangen zw. Motor und Trennwand, gleich unterhalb des Luftfilters ==> Warnleuchte Kühlmittelstand im KI leuchtet, Motortemp. kurzfristig an die 120 oC.

    Der Pannendienst hat die Schelle wieder befestigt und rd. 9 Liter Kühlflüssigkeit nachgefüllt. Kurze Proberunde gemacht, alles OK. Danach ist der Wagen rd. 2 Std. gestanden. Kurz nach dem Wegfahren fängt der Wagen/Motor zu Rütteln an, schüttelt sich im Leerlauf (Drehzahlnadel schwankt so 150-200 Umdrehungen), nimmt beim Beschleunigen schlecht Gas an.

    Check beim Freundlichen: gottseidank nur eingedrungene Feuchtigkeit in Zündspulen und Kerzen durch das ausgetretene Kühlmittel. Für 4 grüne Scheine Spulen & Kerzen gereinigt und trockengelegt, geht wieder :-))

    LG, Chris
    Liebe Grüsse, Chris

    SL500 Roadster BJ 06/2002, tansanitblau-metallic, Leder Hellgrau, 135 tkm
    S420 Coupe BJ 05/1996, rauchsilber-metallic, Leder Champignon, 180 tkm
    E240 Limousine BJ 12/1999, azuritblau-metallic, Avantgarde/Sapelli-Holz, 235 tkm

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