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Thema: W140 AMG Modelle

  1. #1
    Junior Member
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    Jul 2021
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    4

    Standard W140 AMG Modelle

    Hallo,

    da ich hier neu bin erstmal was zu meiner Person. Ich komme aus Hamburg besitze zwar noch keine W140, dass soll sich aber zum ende das Jahres bzw. Anfang nächstes Jahr ändern. Letztendlich suche ich sowieso ein Fzg. aus den 90er, welches ein Wertsteigerungspotenzial hat. Da gibt es halt auch nicht viele Modelle, egal ob nun 140er, 129er, 124er (besitze ich schon) oder ggfs. 210er nur als seltener AMG, wie der E60 oder der E55 4matic. Das sollte erstmal reichen zu meiner Person.

    Jetzt zu meiner Frage:

    mich würde mal eure Meinung zu den W140 AMG Modellen interessieren. Das diese Modelle selten sind ist ja das eine, aber selbst im Netz gibt es nur wenige Sachen bzw. Beiträge von W140 AMG Modellen. Und wenn dann gefühlt eher oder nur vom den M120 V12 AMG und im Grunde so gut wie gar nichts von den M119 6.0 AMG. Normalerweise würde man es doch eher umgedreht meinen (V12 seltener, als der V8). Die AMG Modelle vom R129 und W124 sind ja auch selten, aber trotzdem findet man über diese Fzg. viel mehr und Fzg. die zu Verkauf stehen, sind auch "öfter" zu finden.

    Stimmt es auch, dass gerade der W140 AMG nur auf absoluter Nachfrage und "unter dem Ladentisch" weggegangen sind. Das könnte ich mir eher bei den Spezial umbauten Coupe->Cabrio und Limousine->T-Modell vorstellen.

    Wenn man denn noch Bilder oder Videos von Verstaubten + Runtergekommen Fzg. sieht , (wie z.b. den hier https://www.youtube.com/watch?v=GaXR...ist=WL&index=2) muss man doch sagen Schade um diese seltenen Fzg. oder will keiner diese Fzg. haben? Das die Ersatzteile schwierig zu bekommen sind, ist beim R129+W124 auch so, dass kann oder könnte ja kein Grund sein. Das der normale W140 jetzt nicht gerade den schönsten Ruf hat, ist ja auch bekannt.

    Ich bin jedenfalls auf eure Meinungen und Antworten gespannt.


    Mfg

  2. #2
    Senior Member
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    478

    Standard

    Hallo Max,

    ganz im Gegensatz zum W 126 sind WIRKLICH GUTE 140er - egal welche Motorisierung - heute sehr selten. Mit gut - und nur solche Fahrzeuge sind zur Vermeidung von Ärger und Kosten anzustreben - meine ich gepflegte Autos, maximal 2./3. Hand und 130.000 Km, die insbesondere im Innenraum sauber, sehr gut oder nahezu neuwertig sind. Technisch und außen herum kann man viel noch instand setzen aber für innen dürfte es schon mit der Teilebeschaffung schwer werden.

    Die Fahrzeuge waren - anders als zu 126er-Zeiten - eher schon geleast und nicht gekauft. Spätestens 1999/2000 haben die Erstbesitzer, wenn es nicht ganz bewusste 140er-Käufer waren, Ihre Fahrzeuge wieder abgegeben und sich eine der folgenden Spielzeug-S-Klassen angeschafft. Waren ja damals nicht beliebt unsere Autos. Viele fanden Jahre später auch den Weg in die GUS / Russland, wo sie vielfach noch heute laufen aber oft ein jämmerliches Dasein fristen. Diese Autos sind für den Liebhaber und Sammler verloren!

    Was die AMG-Versionen anbelangt, die nicht gerade meinen Geschmack treffen, weil die 140er in der Optik ohnehin schon "sehr präsent" sind, kann ich nur aus meiner Erfahrung berichten.
    Diese Autos sind vielfach sehr ungepflegt, haben fast alle kein ADS und spezielle Komfortausstattungen sucht man teilweise vergebens. Das Geld ging da halt mehr in SPORT und bling bling. Dann meine ich, dass die Halter dieser AMG-Fahrzeuge nicht so sorgsam mit ihren Autos umgingen, wie der wohlhabende Rentner, der seinen S 320 über 10 Jahre penibel pflegte. Dann werden heute für diese Versionen oft Mondpreise aufgerufen. Warum also sowas kaufen? Für den heutigen Verkehr bin ich selbst im S 320 oder S 300 TD ausreichend komfortabel und schnell unterwegs.

    Auf Grund des hohen Grundpreises der 140er ist klar, dass von den AMGs, die nochmals horrende Aufpreise erforderten, nur eine Handvoll produziert worden sind.
    Ich persönlich mag diese Varianten nicht. Ein gut ausgestatteter Jahreswagen-S-320, unter 100.000 Km gelaufen, wie der hier kürzlich gezeigte S 320 in der Farbe Violan, begeistern mich deutlich mehr als ein AMG mit allerlei Plastikschürzen und komischem bling-bling der 1990er.

    Ich würde heute beim 140er sagen - Zustand vor Motorisierung. Wichtiger wäre mir nach dem Zustand eher eine auch heute noch gute Sonderausstattung zu der ich mindestens Leder, ASR/ESP, Schiebedach, e-Rollo, originale Alufelgen, e-Sitze, Sitzheizung und ein schönes, originales Radio zählen würde. Wenn dann noch die gewünschte Farbe vorfährt, Sammlerherz, was willst Du mehr?

    Mich würde eher die Meinung des Forums zu den öfter angebotenen Japan-Versionen interessieren, Stichwort Überhitzung, Mittelkonsole, Radioempfang seit DAB egal?
    Weshalb sind diese Autos teilweise in so gutem Zustand immer noch oft so billig?

    Beste Grüße

    Lothar
    Geändert von Lothar-Pierre (22. July 2021 um 15:56 Uhr)

  3. #3
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    Standard

    Hallo Lothar,
    da mein Sohn eine Werkstatt für DB Modelle bis ca. Baujahr 1995 betreibt, gibt es in der Kundschaft auch einige Japan Exporte.
    Und hier gibt es genau wie bei deutschen, schweizern und amerikanischen Autos gute und schlechte Autos Die Gerüchte, das an vielen Japan Autos mehr Kabelbaumumhüllungen sich in Luft auflösen oder Gummiteile durch angeblichen Stop und Go Verkehr durch Überhitzung sterben, kann ich nicht bestätigen .
    Viele Käufer glauben aber, wenn sie ein über zwanzig Jahre beim W 126 sogar dreißig Jahre altes Fahrzeug
    kaufen , welches oft nur eine geringe Laufleistungen von ca. 50 000 Km hat , sie ein neuwertiges Fahrzeug kaufen würden.
    Und da spielt inzwischen der Faktor Fahrzeugalter eine größere Rolle als die Laufleistung .
    Mein W 140 aus 91 hat inzwischen 107 000 km gelaufen, die W 126 aus 1986 145 000 und 190 000 km.
    Im Gegensatz zum gleichalten Japanauto, welches vielleicht erst 50 - 70 000 km gelaufen hat, sind an meinem Fahrzeug Achs- und Gummiteile erneuert worden , während im Japanauto noch die ersten Gummiteile verbaut sind.
    Außerdem können die meisten Menschen in diesem Land die japanischen Wartungsunterlagen nicht lesen.
    Bei meinen Autos sind die Originalbriefe noch vorhanden, ausgefüllte Scheckhefte von noch existierenden DB Vertragswerkstätten liegen vor und bei einigen Autos gibt es noch Originalrechnungen von schweizer oder deutschen Werkstätten ( mit Datum und Kilometerstand ) .
    Für den 140er hat der Besitzer die HU Berichte aus 19 Jahren mitgeschickt, damit ich die Kilometerstände nachvollziehen kann.
    Gerade beim W 140 und R 129 kennen die Meisten von uns auch das Thema Standschäden .
    Autos die also Jahre in einer sogenannten Sammlung verbracht haben , fangen dann , wenn sie wieder mäßig aber auch regelmäßig bewegt werden , ein Eigenleben an.
    Daher kaufen echte Fachleute lieber ein Auto , welches mäßig aber regelmäßig bewegt wurde und nach dreißig Jahren Laufleistungen zwischen 100 000 und 200 000 km haben .
    Grüße
    Peter

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