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Thema: Wie seid ihr zu eurem w140 gekommen?

  1. #1
    Junior Member Avatar von AgentSculder
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    Lightbulb Wie seid ihr zu eurem w140 gekommen?

    Hallo zusammen

    Da ich aktuell auf der Suche bin, würde mich eure Geschichte interessieren, wie ihr zu eurem Dickschiff gekommen seid!

    Wonach habt ihr gesucht, wie lange und wie wurdet ihr schliesslich fündig? Habt ihr gefunden, was ihr gesucht habt oder seid ihr Kompromisse eingegangen=
    Lange Verhandlung, Überlegung oder mit dem Herz gekauft?

    Alles richtig gemacht oder böse Überraschung erlebt?

    Freue mich auf eure Stories..

    Grüsse aus der CH,
    Moritz
    **GESUCHT** W140 - Vormopf (Bj. 91-93)

    Mein Nickname ist Jugendsünde.

  2. #2
    Senior Member Avatar von Michael M
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    Moin Moritz,

    ich habe meinen zwar vor einigen Monaten verkauft und gegen einen R129 SL500 eingetauscht, aber trotzdem....
    Bei mir waren für den Kauf vorrangig steuerliche Gründe vorrangig, hier in NL ist der geldwerte Vorteil für die private Nutzung eines Firmenwagens extrem hoch, 25 % auf den Neupreis pro Jahr. Ist ein Fahrzeug älter als 15 Jahre zählt nicht mehr der Neupreis sondern der Zeitwert. Für eine neue E-Klasse mit einigen Extras hätte ich ca. € 1000 pro Monat Einkommenssteuer zahlen müssen, für den C140 nur € 125. Gesucht wurde damals (2009) also ein mindestens 15 Jahre altes Fahrzeug der Luxusklasse, in hervorragendem Zustand und mit wenig Laufleistung. Auf der Liste standen neben dem 140er auch W124T (Vollausstattung oder sogar AMG), W124 500E, BMW 840/850, Porsche 928 und Jaguar XJ. Der R129 wurde zwar damals schon angedacht, aber aus Kofferraumgründen disqualifiziert. Irgendwann hatte ich mich dann auf den W140 eingeschossen, aber die Limousine fand ich etwas profan und ich habe auch keine mit niedriger Laufleistung gefunden (die Japaner spielten damals noch keine Rolle im Markt), so dass ich mich auf das Coupé konzentriert habe. Den V12 habe ich bewusst ausgeschlossen, und der 400er ist zu selten, so dass es zwangsläufig ein 500er werden musste.

    Die Suche war bereits damals nicht einfach, in Anbetracht der Seltenheit habe ich grossflächig gesucht, sprich Benelux und ganz Deutschland. Hinzu kam mein Baujahrslimit 1994 (wegen der 15 Jahre). Immer wieder das gleiche - tolle Beschreibungen und Fotos, und dann doch nur Edelschrott! Dann hatte ich 2 auf der Liste, einen in Steinfurt (privat) und einen weiteren in Bremen (Händler). Bin nach Steinfurt zur Besichtigung gefahren, mit der Planung bei Nichtgefallen nach Bremen durchzustarten. Das Auto hat mir gefallen, hatte nur 63.000 km, die alle detailliert dokumentiert waren, die letzten 50.000 sogar mit Fahrtenbuch. Mit dem Verkäufer dann zur lokalen Dekra-Niederlassung gefahren und einen Komplettcheck machen lassen (auf meine Kosten natürlich), und als dabei keinerlei Mängel festgestellt wurden habe ich das Auto gekauft. Von € 11.850 auf 11.200 runtergehandelt, aber ich wusste - basierend auf meinen bisherigen Erfahrungen - dass selbst der Aufrufpreis fair und realistisch war.

    Ein Zugeständnis war die Farbe innen und aussen (schwarz/schwarz), ich hätte mir eine seltenere Farbe gewünscht mit dem passenden Pendant innen. Leider waren seinerzeit die meisten Käufer nicht mutig genug, vor allem was die Innenausstattung angeht. Ich habe den Kauf nie bereut, war ein tolles Auto mit normalem Wartungsaufwand, dass ich in 7 1/2 Jahren rund 90.000 km gefahren habe. Allerdings sehr pfleglich, lückenlose Inspektionen und nie Reparaturstau, so dass ich beim Verkauf noch € 9.500 erzielt habe.

    Grüsse aus Holland

    Michael
    Grüsse aus Holland

    Michael

  3. #3
    Senior Member
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    747

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    Hallo,

    da ich drei 140er habe, gibt es bei mir auch drei Geschichten .

    Den ersten habe ich mir 2009 gekauft - ein 400SE von 1991, absolut rostfrei, fast Neuzustand, malachit mit Leder Champignon.

    Das war das Ergebnis einer langen Entwicklung, an deren Anfang im Jahr 1991 die Enttäuschung über das klobige Design gepaart mit Ehrfurcht vor der Technik stand. Erst 2007 fing ich an, den W140 auf seine eigene Weise schön zu finden und nicht mehr nur als den hässlichen, über das Ziel hinausgeschossenen Nachfolger des ewigen W126 zu sehen.

    Damals surfte ich immer öfter in den einschlägigen Automobilbörsen und fand bei einem ganz normalen Autohändler meinen späteren 400SE mit erst ca. 107.000 km auf dem Zähler. Der stach für mich hervor wegen der damals schon seltenen Farbkombination und wegen des Zustands. Mehrere Monate war er auf meiner Beobachtungsliste, aber eigentlich nur zum träumen, denn schließlich hatte ich ja schon drei Autos ... und damals nur eine Garage. Außerdem war er nicht ganz billig.

    In einer Bierlaune erzählte ich irgendwann meiner Frau von dem Auto, das immer mehr zur fixen Idee wurde, je öfter ich die Anzeige anschaute. Ganz unerwartet war sie begeistert, und obwohl mich da der Mut schon wieder verließ, gab es keine Ausrede mehr - wir fuhren hin und schauten ihn uns an. Bei der Probefahrt muss ich so ein breites Grinsen auf dem Gesicht gehabt haben, dass der arrogante Händler mir statt auch nur eines Euros Preisnachlass noch 100 Euro mehr abknöpfte für die Reparatur eines Fensterhebers. Ein Mangel, der in der Anzeige natürlich nicht erwähnt war und damit eigentlich kostenlos hätte gemacht werden müssen vor dem Verkauf. Mir war's egal, ich musste das Auto einfach haben, Pokerface unmöglich.

    Anlass für einen Zweit-W140 war der Gedanke, so ein Auto auch im Alltag zu bewegen. Der 400SE war mir dafür einfach zu schade, ich wollte ihn nicht aufbrauchen, sondern als reines Hobbyauto zum Oldtimer reifen lassen. Im Frühjahr 2011 hatte ein anderes Forumsmitglied hier einen silbernen 500er total zerlegt, bis in den letzten Winkel von brilliantsilber in pajettrot umlackiert und nach kompletter Überarbeitung wieder zusammengesetzt. Jenes Mitglied ersetzte damit seinen pajettroten Ersthand-S320 aus dem Jahr 1993, der dann hier zum Kauf angeboten wurde.

    Das war ein Auto mit rund 280.000 km auf dem Buckel, dafür aber mit stark reduzierter Ausstattung (keine Klima, dafür Stoffsitze). Einige Gebrauchsspuren gab es zwar, und die Fahrersitzflanke war durch. Alles in allem aber ein Zustand, der perfekt für einen Alltagswagen war, und das auch noch in einer ungewöhnlichen Farbe, mit der die Chromelemente schön heraus kommen. Der Preis lag etwa bei der Hälfte des 400ers und war für damalige Marktwerte ok. Ich schlug zu, und obwohl sich später heraus stellte, dass bei dem Auto doch einiges im Argen lag (Wasserpumpe, Motorkabelbaum, Drosselklappe, überschaubare, aber vorhandene Rostansätze ...) habe ich den Kauf absolut nicht bereut. Der S320 ist heute der Liebling meines Herzens. Das mit dem Alltagsauto ging aber nicht wirklich auf. Im ersten Sommer bin ich zwar noch 6.000 Kilometer mit dem Auto gefahren, den 300.000sten Kilometer aber erst letzte Woche. Trotzdem gehört der Pajettrote für mich inzwischen so selbstverständlich zum Sommer wie Temperaturen über 20 Grad .

    Mein dritter W140 ist ein Rechtslenker. Ein wunderschöner S280 in azuritblau mit Leder Champignon aus dem späten Baujahr 1998, der laut den Scheckhefteinträgen früher in der Region Manchester unterwegs war. Gekauft habe ich ihn im April 2011 als Höchstbietender bei einer Ebay-Auktion. Blind, ohne ihn mir vorher angesehen zu haben. Ein gewisses Wagnis, aber andererseits hatte er einen ganz frischen TÜV, gute Bilder und eine recht ehrliche Beschreibung der vorhandenen Mängel. Bestimmte weitere Dinge fragte ich vor meinem Gebot beim Verkäufer nach und bekam auch Antworten. Wäre mir bei der Übergabe etwas nicht Genanntes oder etwas Gelogenes aufgefallen, hätte ich den Preis reduziert oder das Auto gar nicht abgenommen. Gegen Lügen und Verschweigen offensichtlicher Mängel ist die beste "Schaut-ihn-euch-selber-an-ich-hafte-für-nichts" - Klausel nutzlos. Daher war ich entspannt und wurde auch nicht enttäuscht. Mein einziger Fehler war, dass ich nicht darauf achtete, dass in der Extrasliste das Wort "Schiebedach" fehlte. Dass das kein Vergessen des Verkäufers war, fiel mir erst auf, als ich das Dach nach dem Kauf öffnen wollte und vergeblich nach dem Schiebedachschalter suchte . Jetzt nutze ich den Rechtslenker als Schönwetterauto im Winter. Da vermisse ich das Schiebedach nicht und bin jedes Jahr wieder überrascht, wie viele trockene und salz- und eisfreie Tage es im Winter gibt ...

    Drei unterschiedliche Geschichten zu drei eigentlich viel zu ähnlichen, aber doch extrem unterschiedlichen Autos.

    Der 400SE dämmert mit immer noch unter 110.000 km auf das H-Kennzeichen im Jahr 2021 zu. Er ist rostfrei und sieht perfekt aus. Einziger Standschaden bisher ist übrigens der schon zweite Satz plattgestandener Reifen.

    Der S320 ist mein persönlicher Favorit. Wenn ich damit fahre denke ich oft, dass ich eigentlich überhaupt kein anderes Auto als den zum Glücklichsein bräuchte.

    Und der Rechtslenker ist die einzige ältere S-Klasse, auf die ich häufig angesprochen werde. Und das sogar von hübschen Frauen, die sonst ja eher nichts mit solchen alten Riesenkarren anfangen können. Die Optik der MoPf2 mit der in Wagenfarbe lackierten Beplankung und die Farbkombination machen ihn heute noch am ehesten optisch nachvollziehbar. Und die Tatsache, dass ich den Mut habe, einen Rechtslenker zu fahren, macht mich in den Augen einiger anscheinend zu einer Art Zauberer ... Oder zumindest zu einem interessanten Exzentriker .

    Fehlkäufe waren alle drei nicht. Den Ort und die Art der Suche sollte man davon abhängig machen, was man sucht. Den perfekt erhaltenen W140 wird es nicht bei einer Ebay-Auktion geben. Deutsche Rentnerautos sind meistens nicht überragend ausgestattet. Und Japan-Reimporte aus dortigen Sammlungen sind oft top erhalten und gut ausgestattet, aber fast immer in mutlosen Farbkombintionen ...

    Viele Grüße
    Kai
    Ein Auto ohne Stern auf der Haube ist nur ein Auto.

  4. #4
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    Hallo Zusammen,

    meine W140 Geschichte:

    Grundsätzlich war dieses Auto immer mein "Traumauto". Als ich 6 Jahre war (1993) brachte mir der Mann meiner Schwester Mercedes Prospekte mit. Natürlich war auch der 600SEL darin und so gab es den ersten 600SEL in silber von Matchbox.

    Während meines ABIs und der Bundeswehrzeit, reichte es zwar "nur" für einen W126 280SE (silberdistel, innen Stoff grün, ein geiles Auto) aber der W140 war immer auf meiner Wunschliste, aber eben damals nicht bezahlbar.

    Paar Jährchen später wurde dann der alte Wunsch immer stärker, also fing ich Spätsommer 2014 mit der Suche auf den einschlägigen Portalen an.

    Meine Kriterien waren eigentlich recht simpel,

    V8 (evtl. V12) und Klimaanlage, der Zustand sollte aber natürlich für weitere Jahre "tauglich" sein und erstmal ohne größere Investitionen.

    Bei der Suche kristallisierte sich dann noch heraus, dass mir die Mopfs ab Bj95 besser gefallen. Leider gingen Wochen ins Land, entweder war die Farbkombi doch zu grell oder zu lahm, der Zustand auf den Bildern schon unter aller Sau oder der übliche Anzeigentext

    "Mottor lauft
    Getriebe gudd"

    Bei denen ich dann direkt weg klickte.
    Ansonsten war leider tote Hose, vor allem viele 1. Serien Fahrzeuge waren vorhanden, Spätere hingegen kaum oder die besagten 30.000km Autos für 15k€ aufwärts.

    Alles in allem habe ich mir exakt 3 Wagen angeschaut :-D
    - Ein wirklich ehrlicher 300SE 1. Serie, den schlussendlich mein Kumpel genommen hat, weil ich unbedingt nen V8 haben wollte, er einfach nur nen W140 für seine Sammlung.

    - ein Onyxgrauer S600 mit cremefarbenen Leder Exlusiv, der leider bei genauerem Hinsehen doch erheblichen Wartungsstau hatte und mir mein Kumpel zu verstehen gab, wenn ich mir den V12 holen würde, dürfte ich seine Halle nicht mehr benutzen und er helfe mir auch nicht mehr. (Nicht aus vielleicht Missgunst, sondern vor dem wirtschaftlichen Ruin, vor dem er mich bewahren wollte.)

    - ein S500L in 189 Smaragdschwarz, der in den Niederlanden bei einem Youngtimer Händler stand. Diesen hatte ich durch Zufall eines Abends bei einer verzweifelten Suche auf google gefunden.

    Die Bilder sahen gut aus, die Farbe gefiel mir und das graue Leder ebenfalls. Lediglich, die Laufleistung von seinerzeit knapp über 210.000km ließ mich zögern.
    Da ich aber keine wirkliche Alternative hatte, fuhr ich nach Absprache einen Samstag hin zum anschauen, oder wie wir Männer das nennen, "Ich will einfach nur mal gucken"

    Vorab lies ich mir die Fahrgestellnummer schicken und wurde positiv überrascht, der Wagen hatte viel SAs, die ich so nicht gesucht hätte, es war ein "L" und schon die 96er Modellpflege.
    Angeblich sei er noch Checkheft gepflegt, versprach mir der Verkäufer. (Naja dachte ich mir, was das auch immer bedeuten mag)

    Als ich den Wagen dann begutachtete, die Probefahrt machte, war mir klar, dass ich den Wagen will. Auch das Checkheft war nicht gelogen, der Wagen war regelmäßig bei Mercedes Benz in den Niederlanden gewartet worden und das nicht zu knapp.

    Hab mein Mammut dann gekauft und quasi Reimportiert ;-)

    Ich bereue nichts, auch die schlecht geredete 722.6 Automatik, schaltet schön und ist ein deutlicher Sprung weg von den alten 722 3/4 Automaten.
    Die Laufleistung war insofern nicht mehr so relevant für mich, weil ich keine Standuhr suchte oder den Wagen weg stellen wollte, ich suchte ein FAHRzeug.
    Der Wagen war gut gewartet und somit spielte dann die Laufleistung für mich keine große Rolle mehr.

    Auch die Wahl des M119.980 würde ich wieder so treffen, kein olles Verteilergelumpe mehr und trotzdem wieder die Vollastanreicherung

    Lg Benni

  5. #5
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    Hallo,
    jetzt meine Geschichte zum Kauf eines W 140.
    In den neunziger Jahren habe ich regelmäßig gebrauchte Mercedes als Alltagwagen gefahren .
    Nach diversen W 124 und einem W 126 /300 SE kaufte ich mir in 1996 einen drei Jahre alten W 140 /300 SE.
    Auch diese Auto ist wie meine andern Mercedes ohne Problem gelaufen.
    Es gab eigentlich nur ein Dauerproblem.
    Die Akzeptanz der Umwelt.
    Irgendwann hatte man mir das Auto so madig gemacht, das ich es deshalb verkaufte und auf den W 210 umstieg.
    Nach 2 grauenhaften W 210 wurde der Kauf eines W 220 verworfen und dafür wieder ein Top W 126 , jetzt aber als 500 SEL , gekauft.
    Irgendwann bereute ich, den W 140 verkauft zu haben und fing wieder an , die übliche Ochsentour nach der Suche eines guten W 140 abzufahren.
    Es folgten die üblichen tausende vergeblich gefahrenen Kilometer nach irgendwelchen angeblichen Spitzenfahrzeugen.
    Irgendwann bot ein als Privatmann getarnter kleiner Händler in Koblenz einen W 140 / 500 SEL mit allen Unterlagen an.
    80 000 km mit allen TÜV Berichten belegt, wirklich Unfall und Nachlackierungsfrei.
    Da Auto hatte eigentlich nur einen Mangel: mechanische Sitze vorn.
    Inzwischen wurden in den letzten Sommern 20 000 km gefahren.
    Probleme machten die Verteilerkappen, Scheibenwischerrelais, Blinkrelais, obere Querlenker ausgeschlagen und regelmäßig bei der vorherigen Bereifung Standplatten nach der Winterzeit.
    Rost ist bei einem Auto aus 1991 kein Thema, die Viergangautomatik läuft auch einwandfrei.
    Grüße
    Peter

  6. #6
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    Nicht gesucht, er ist mir zugelaufen.
    Er gehörte vorher dem Chef eines Betriebes in dem ich manchmal ausgeholfen habe. Auf einmal kam der Chef, entgegen seiner Gewohnheiten und zum Ärger seiner Partnerin. morgens immer sehr rüh, fuhr in großem Bogen auf einedn bestimmen Parkplatz. In den nähsten Tagen und Wochen kamen manchmal recht seltsame Leute, schauten sich den Wagen an, machten eine Probefahrt, kehrten aber immer wiederr damit zurück und parkten ihn wieder.
    Ich fragte so im Vorbeigehen mal nach ... "... Rückwärtsgang ... bla bla bla ... willst ihn?" Als ich nach zwanzig Minuten mit dem frischgedruckten Banknoten in sein Büro trat, schaute er mich fragend an- "... wirklich?"
    Abends standf er bei meinem Getriebespezialisten, drei Wochen später habe icfh ihn mit der frisch eingebauten Gasanlage abgeholt und freue mich seitdem über den Verbrauch von ~16,x Liter/100km.
    Grüße aus der Baustellenhaupt- und Fächerstadt

    Peter 500SEC

    jetzt:
    V12 - "Nullausstatter", EZ:3:93, leasingsilber, leistungsreduziert, 394PS, ICOM JTG

  7. #7
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    Ich habe mal in meiner Ausbildung das Vergnügen gehabt, in einem 600er mitzufahren. Ich erinnere mich noch, daß ich anfing die Schalter in der Mittelkonsole zu zählen und als ich damit fertig war, fuhr das Auto 250.... ich war wirklich sehr beeindruckt.

    Letztes Jahr habe ich mir einen Wunsch erfüllt, ich wollte immer mal den M104 im Alltag fahren. Und ein Bekannter hatte einen in Weiß, innen Stoff mittelrot und fast ohne Sonderausstattungen, aber fast alles wichtige dabei: Automatik, SD, Radio ab Werk, Fahrerairbag.

    Den genieße ich jetzt täglich und bin begeistert von Auto und Motor.

  8. #8
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    noch in Sachsen, Ziel: Marbella
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    Tja, zum ersten Mal bin ich im September 1992 mit dem W140 konfrontiert worden - 2 standen auf dem Hof vom Autohaus Karl Bögl in Chemnitz.
    Ein schwarzer 500 SEL mit 8-Loch Felgen - Preis 175.000,- DM und ein blauer 600 SEL mit 8-Loch - Preis 220.000,- DM.
    Damals schlicht unbezahlbar.
    Aber die geilsten Autos des Jahrzehnts.
    Das Über-Auto der Neunziger.

    Meinen ersten 140er habe ich dann am 2. März 1995 gekauft. Einen blauschwarzmetallicfarbenen
    600 SEL von 7/1991 mit Lorinserfelgen in 19 Zoll.

    Leider verkauft im April 1997 für einen BMW 850 CSI.

    Am 4. März 2000 habe ich meinen 850 CSI
    für meinen 1996er CL 600 in Zahlung gegeben.
    Xenon, Navi, Leder exklusiv, ESP, Standheiz mit FB - alles an Bord.
    Fahrzeug im Bestand.

    Im Januar 2001 habe ich mir noch einen 1993 600 SEC Brabus 6.9 gekauft.

    Fahrzeug im Bestand.

    Und in 2008 habe ich nach endloser langer Suche noch einen 11/1998er CL 600 Brabus 7.3 S gekauft.

    Fahrzeug im Bestand - Fahrzeug wird aber selten bewegt.
    CL 600 Bj 7/96 smaragdschwarzmet. Leder exclusiv, ADS, EDW+Abschleppschutz, ESP, Heckdeckzusatzsicherung, Navi, Xenon, Standhtz. mit Fernbed. und vieles mehr

    600 SEC Brabus 6.9 Bj. 5/93 Farbe 040 komplett, einschließlich Chromteile, 130.000 Km, ohne ADS, ohne Kühlbox, ohne Skisack, alles andere vorhanden, gute Brabusausstattung einschließlich Fahrwerk

    CL600 Brabus 7.3 S Bj. 11/98 obsidianschwarzmet. Laufleistung 38100 Km, MB-Alles-Ausstattung, gute Brabusausstattung einschließlich Brabus-Hochleistungsbremsanlage, Fußmatten usw.

  9. #9
    Senior Member Avatar von 300SE_Berlin
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    Guten Morgen,

    mein Vater hat meinen günstig mit Getriebeschaden gekauft. Hat ihn dann repariert und meinte zu mir, ich darf ihn solange fahren, bis er wieder verkauft ist. Und ein paar Wochen später hat mich das W140-Fieber so erwischt, dass ich dann schließlich der Besitzer des dicken wurde.


    Gruß

    Falco
    Viele Grüße

    Falco


    __________________________________________________ ____________________________Mercedes Benz W140 300 SE Bj. 5/92

  10. #10
    Senior Member Avatar von Magicchristian
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    Moin,

    mir ist das Coupe im Frühjahr 2009 zufällig vor die Flinte gelaufen...eigentlich war ich auf der Suche nach einem R129, aber als ich das luxuriöse Coupe vor Ort begutachtet habe, konnte ich nicht widerstehen, zumal er auch noch um 3k günstiger war, als mein 15k Budget.
    Ich hatte auch noch recht angenehme Erinnerungen an einen C123 230E, den ich einmal im Sommer 1993 fahren durfte...

    Mir gefällt das helle Leder und das riesige Platzangebot des Nasenbärs, ein wunderbarer Reisewagen, der uns schon 2x an die Cote d'Azur, Bretagne, und mehrere Male an den Lago Maggiore geführt hat. Meiner Einschätzung nach einer der schönsten in Österreich, aber es gibt ja nicht so viele hier in Ö :-)
    Liebe Grüsse, Chris

    SL500 Roadster BJ 06/2002, tansanitblau-metallic, Leder Hellgrau, 135 tkm
    S420 Coupe BJ 05/1996, rauchsilber-metallic, Leder Champignon, 180 tkm
    E240 Limousine BJ 12/1999, azuritblau-metallic, Avantgarde/Sapelli-Holz, 235 tkm

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